Gegenwart leben

In mitten der Stadt, umgeben von modernen Bauten, steht der buddhistische Jogyesa Tempel. Ich liebe diesen Ort. Er strahlt eine besondere Energie und Ruhe aus. Vielleicht, weil er von vielen Buddhisten täglich als Ort der Meditation genutzt wird.  Die Gegenwart leben, das Hier und Jetzt, wird dadurch beinahe greifbar.

Geschichten die das Leben schreibt

Wenn ich einen Moment für mich suche, setzte ich mich in den Tempel. Ich werde immer freundlich empfangen. Viele alte Menschen befinden sich tagsüber hier. Was müssen sie schon alles erlebt haben? Ihre vom Leben gezeichneten Gesichter strahlen dennoch eine Zufriedenheit aus.

Ich frage mich, wohin mich meine Lebensgeschichte führen wird. Das Leben hat mich nach Korea gebracht. Wohin wird mein Weg weitergehen und wie wird meine Zukunft aussehen?

♦ Meine Frage wurde mir wie folgt beantwortet:

 Überlegst du was noch alles folgen wird?

Überlegst du was das Nächste sein wird?

Verstehe nun genau: Es gibt kein Nächstes. Es gibt nur das Jetzt. Der Augenblick, in welchem du lebst zählt und wird als Moment der Wahrheit gepriesen. Nur wer ist, kann auch den göttlichen Funken der Wahrheit empfangen.

Sei und denke nicht an die Zukunft

Darum sei und denke nicht an die Zukunft und schweife mit deinen Gedanken in die Ferne. Es gibt nur ein einziges Jetzt. Das Jetzt der Wahrheit und des Glaubens.

Sandmandala erstellt durch drei Mönche vor dem Jogyesa Tempel

Wenn du zu vertrauen beginnst, dass der Moment, in dem du bist, der einzige Wahre ist, erkennst du die Regeln des Lebens. Denn glaube mir, es ist eine Utopie zu meinen, dass wir die Zukunft bestimmen und die Geschichte schreiben können.

Verantwortung übernehmen

Nur wenn wir im Jetzt der Gegenwart die Verantwortung für uns übernehmen und ohne zweifeln und hadern dem wahren „SEIN“ gegenüber treten, können wir unsere Geschichte bestimmen. Diese können wir rückblickend betrachten. Es gibt nur ein wahres Jetzt, der Moment des Seins. Nur er zählt.

Merkst du was ich dir sagen will? Das wahre Jetzt. Wahrheit als Begriff eines Augenblicks und nicht als Nomen einer Frage.

Wahrheit hat nichts mit suchen sondern mit Sein zu tun. Denn nur wer IST kann die Wahrheit erkennen und finden.

 Denn er lebt den Augenblick, in welchem er lebt und erlebt.

Kann denn das so einfach sein?

Dein Gedanke wird bei dieser Ausführung zwiespältig. Kann denn das so einfach sein und die Ausführung so schwierig? Warum tut sich der Mensch so schwer, sich „nur“ im Jetzt aufzuhalten und die Wahrheit in Form des Seins anzuerkennen?

Der Mensch kann sich mit der Luft des allmächtigen Wissens wandeln und in einen Zustand der Vollkommenheit setzen. Aber leider gelingt das nur ganz wenigen, da die meisten Menschen mehr als nur nach Sein streben und so das Ziel der Vollkommenheit verfehlen. Wer lediglich ist, kann die Wahrheit erkennen.

 Lass deine Gedanken los, werfe dein Streben nach Wissen der Vergangenheit und der Zukunft über Bord und vertraue auf den Augenblick. Er wird dir die Wahrheit und das Wissen zeigen. Du musst nur darauf vertrauen. Vertraue auf den Glauben. Nichts kann dich davon abhalten, ausser du selber. Vertraue auf deine innere Führung und geniesse den Augenblick in Form von totaler Erfüllung und Vollkommenheit.

Der Kern der Wahrheit

Besinne dich immer wieder auf den Kern der Wahrheit, welcher sich im Jetzt befindet. Traue dich das Davor und Danach als unwissend zu ignorieren und dir wird die Last der Zeit von den Schultern genommen, damit du mit Leichtigkeit die Aufgabe des Lebens und die Aufgaben welche auf dich warten entgegen nehmen kannst.

Die Zeit ist reif, dich von den Wirren des Lebens zu lösen und dein wahres Ich zu empfangen. Sei im Jetzt und du wirst deine Wahrheit erkennen.

 

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